Der Nanga Parbat im Himalaya – Daten und Fakten

Der Nanga Parbat gilt als einer der anspruchsvollsten Achttausender und am schwierigsten zu besteigenden Berge der Erde. Im Gegensatz zum Mount Everest sind selbst auf der konventionellen, “einfachen” Normalroute (Kinshofer-Route) extrem lawinen- und steinschlaggefährdete Steilhänge zu durchqueren.
Bis heute gab es 302 erfolgreiche Besteigungen, aber auch 77 Todesfälle zu verzeichnen. Somit liegt die Gefahr, am Nanga Parbat tödlich zu verunglücken, statistisch gesehen höher als am Mount Everest.

Die mächtigste Steilwand der Erde: Die Rupalwand

Nanga Parbat (DAV) „Wenn man hoch oben steht, nahe dem Gipfel, und zur Diamirseite schaut,
ist
sie ein sanfter Schneehang. Die Rupalwand dagegen ist gewaltig, gefähr-
lich, furchteinflößend.“
(Steve House, der 2005 mit Vince Anderson die Rupalwand im Alpinstil be-
zwungen hat)*

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Die Erstbesteigung des Nanga Parbat 1953

Hermann Buhl 1953 nach seiner Erstbesteigung 8125 Meter, 41 Stunden und -40 Grad Celsius

„Ein unwiderstehlicher Drang beflügelt mich, der mir befiehlt, immer Höheres
und Schwereres zu wagen, das Letzte aus mir herauszuholen“
.*
(Hermann Buhl)

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Der Nanga Parbat und seine Gefahren

hoch hinaus (DAV) Diamir ‚König der Berge‘. Wie seine weitere Namensgebung bereits erahnen lässt,
ist der Nanga Parbat einer der gewaltigsten und anmutigsten Berge der Welt. Bestei-
gungen seiner Art sind die anspruchsvollsten überhaupt. Schon Albert Frederick Mum-
mery war überwältigt von der ungeheuren Kraft die der Nanga Parbat ausstrahlt:

„Wenn ich es skizzieren wollte: es übertrifft alles, was ich je gesehen:
Ungeheure Entfernungen, blaue Berge.“
*

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Die Besteigungsgeschichte ab 1953

Aussicht am Nanga Parbat Die Besteigungsgeschichte des Nanga Parbat lässt sich in 2 grobe Phasen einteilen,
die erste dauerte von 1953 bis 1982 und die zweite Phase 2005 bis heute.

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Karl Maria Herrligkoffer

Karl Maria Herrligkoffer Karl Maria Herrligkoffer leitete während seiner aktiven Bergsteigerzeit insgesamt 20 Expeditionen, meist auf den „Schicksalsberg der Deutschen“, den Nanga Parbat, wobei die letzte der von Herrligkoffer organisierten Expeditionen nur einige Wochen vor sei-
nem Tod stattfand – allerdings ohne seine Anwesenheit. Am 13. Juni 1916 geboren, wuchs der Sohn eines Eisenbahnoberinspektors zunächst in Schweinfurt, ab 1920 in Traunstein auf.

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